Travelmonth – week 4: New York

Den vierten und letzten Teil meines Reisemonats habe ich dort verbracht, wo vor 22 Monaten mein Abenteuer begonnen hat: In New York.

Montag abend bin ich von San Francisco aus losgeflogen und nach einer sehr kurzen, schlaflosen Nacht am Dienstag morgen in New York angekommen, von wo aus ich den Zug zu Martina genommen habe. Ich war soo glücklich sie wieder zu sehen!
Wir haben uns einen entspannten Tag und Abend mit ganz viel Eis und Tratsch gemacht, was nach dem ständigen Ortswechsel der letzten Wochen echt richtig schön war. (Ihr großes, weiches Bett übrigens auch… :D)

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Am Mittwoch bin ich dann in die Stadt gefahren, wo ich mich mit Lea, Nadja, Dave und Kim, den Schweizern die bei der California Sun Tour dabei waren, getroffen habe und wir haben zusammen den Tag verbracht. Wir waren mal ganz touristisch und haben alle möglichen Sightseeingstops abgeklappert, wie zum Beispiel Ground Zero, Wall street, Central Park, Grand Central Station und dann am Abend noch einmal das Rockefeller centre und Top of the Rock. Es war ziemlich cool, die Skyline von New York mal bei Nacht zu sehen.

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Es war dann auf einmal auch schon ganz schön spät und da ich beim Gedanken an die bevorstehende zugfahrt (alleine, nachts, in New York City) nicht gerade Freudensprünge gemacht habe, haben die Schweizer netterweise angeboten, dass ich einfach bei ihnen im Hotel schlafen durfte (Campingausrüstung und Erfahrung hatten wir ja jetzt…) und so konnte ich auch den nächsten Tag noch mit ihnen in der Stadt verbringen.
Da stand dann Highline, Chelsea Market, Flat Iron building und noch einmal Time Square an, bevor ich mich dann von den vier verabschieden musste und es für mich zurück nach Long Island zu Martina ging.

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Flat Iron Building
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Highline
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Time Square
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magnum store

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Am Freitag bin ich dann an den Flughafen gefahren um mein Girl Marva abzuholen. Nachdem wir in Minnesota ja so gut wie jeden Tag miteinander verbracht haben, waren die letzten drei Wochen echt hart für uns und um so größer war die Wiedersehensfreude.


Die dann leider ein bisschen gedämpft wurde, als Martina und wir von ihrer Gastmutter mehr oder weniger „Rausgeschmissen“ wurden und nicht mehr bei Martina schlafen konnten.
Trotzdem waren wir wirklich glücklich auch alle drei wieder vereint zu sein.
Am Abend haben wir uns dann mit zwei Freundinnen von Martina getroffen, in einem Café in dem sie ganz viele Spiele wie zB Jenga hatten.

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Die Schlafsituation war dann zwar alles andere als ideal (erst mal bis 3 Uhr morgens in nem Auto gesessen und „geschlafen“ dann auf mini couches) aber immerhin mussten wir nicht auf der Straße schlafen.

Am Samstag sind wir dann nach Brooklyn gefahren, wo wir ein Airbnb hatten und haben dann von dort aus noch ein bisschen Sightseeing gestartet: Brooklyn Hights, Brooklyn Bridge, nochmal zum Flatiron Building und ins Nutella Café, dann sind wir noch mal zum Time Square gegangen und die Highline entlang gelaufen, bevor Marva und ich dann zum Airbnb zurück sind. Dafür das wir erst um 3 Uhr am Airbnb angekommen sind, haben wir echt viel geschafft.

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Am nächsten Tag sind wir dann mit einer Fähre zum Govenors Island gefahren, wo wir den größten Teil des Tages verbracht haben. Die Fähre hat nur 3$ pro Person gekostet und die Insel war eigentlich echt cool, es gab so eine Art Straßenfest, einen schönen Park und eine super Aussicht auf die Stadt. Nach dem obligatorischen Fotoshooting sind wir dann noch zu Black Tap gegangen, einem Restaurant, wo es spektakuäre Burger und Shakes gibt.

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get yourself someone who looks at you the way marva looks at our milkshake… ❤

Dann war leider auch schon wieder Zeit Marva zum Flughafen zu bringen und sich – schon wieder! – zu verabschieden. Diesmal war es noch härter, weil wir uns jetzt nicht nur 3 Wochen nicht sehen werden sondern mindestens ganze 3 Monate! Aber trotzdem bin ich so froh, das wir dieses letzte Wochenende gemeinsam verbringen konnten.

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last selfie of the dudes 1, 2 & 3 together 😦

Ich habe den Abend dann mit Martina und ihren Freundinnen verbracht und am nächsten Tag, Montag – meinem Ausreise tag – habe ich ganz entspannt fertig gepackt und noch etwas Zeit mit Martina genossen, bevor es wirklich und wahrhaftig zum Flughafen ging, mit all meinen Sachen und einem rießen großen emotionalem Paket – ganz viel Traurigkeit, weil ich in den letzten Wochen definitiv genug Abschiede für die nächsten Jahre erlebt habe, große Vorfreude auf zu Hause, nochmal Traurigkeit, weil nach Hause fliegen so etwas Endgültiges hat und mein AuPair Abenteuer damit endgütlig vorbei ist.

Und viel zu schnell saß ich dann auf einmal im Flieger, und wir sind abgehoben und ich war auf dem Weg nach Hause…

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