Goodbye

Meine letzten Tage in Minnesota habe ich auf die best mögliche Weise verbracht.

Zu Weihnachten hatte ich ja jedem der Kinder ein „Date“ mit mir geschenkt, an dem ich sie einzeln zum Essen einladen würde, etwas schönes mit ihnen unternehmen und danach ein Eis oder so etwas gehen würde. Die Unternehmung hatten wir schon alle zusammen im Januar eingelöst als wir im Kino „sing“ angeschaut haben. Lucy und ich haben auch unser Date schon vor einer Weile eingelöst, aber bis jetzt hatte ich noch keine Gelegenheit mit den älteren zu gehen.
Im Laufe der letzten Tage bis ich dann also mit Owen zum Brunchen, Gabrielle zum Mittagessen und Grace zum Abendessen gegangen und jeweils mit Ihnen zum Frozen yogurt shop, was eine schöne Abschieds Unternehmung war und mir noch mal mit jedem der Kids ein bisschen Zeit gegeben hat.


Auch mit Marva habe ich natürlich wieder viel Zeit verbracht und wir waren am Pool, am See und – Überraschung – ein letztes Mal in der Cheesecake Factory.

An meinem letzten Sonntag habe ich noch mal Zeit mit der Familie verbracht und wir sind an den Lake Calhoun gefahren und haben dort alle zusammen Eis gegessen.


Auch für sami hieß es jetzt Abschied nehmen und deswegen waren wir am Sonntag Abend bei Ihrer Abschiedsparty. Für sie geht es jetzt allerdings noch nicht nach Hause, sondern für Ihre Verlängerung zu einer neuen Gastfamilie in Connecticut.


Am Dienstag war es dann auch schon so weit – mein letzter Tag! Ich kann immer noch nicht fassen wie schnell die Zeit umgegangen ist!

Es kommt mir immer noch vor als wäre es gestern gewesen, dass ich in Minnesota angekommen wäre. Es ist zwar unglaublich viel passiert in der Zeit zwischen meiner Ankunft und jetzt aber ich hatte so viel Spaß und so viele tolle Erlebnisse das die Zeit nur so verflogen ist!

Am Dienstag Abend hatte ich dann meine Abschieds „Party“. Wir haben gegrillt, Marva und Louisa waren da, sowie unsere deutschen Nachbarn und Annies Bruder. Es war ein gemütlicher Abend, mit Lagerfeuer, s’mores, Kuchen, und so weiter.

Ich habe auch zwei richtig liebe Abschiedsgeschenke bekommen, ein Fotobuch von tim und annie mit all unseren schönen gemeinsamen Erinnerungen und ein selbst gebasteltes Fotobuch von den Kindern. So süß!
Und während es zwar so traurig war mich zu verabschieden, war ich an dem Tag überraschend ruhig, wenn man in Betracht zieht dass am nächsten Tag mein Flug nach San Fransisco ging.

Die Aufregung kam dann am nächsten Tag als ich, knapp zwei Stunden vor Abfahrt zum Flughafen, endlich mit packen fertig war! Es ist auch echt nicht einfach sein ganzes Leben in einen Koffer zu packen!
Nach dem Mittagessen haben mich annie, tim und die Kids zum Flughafen gebracht. Der Abschied war unendlich schwer!

Natürlich war es auch schwer, mich von meiner echten Familie und meine Freunden zu verabschieden, aber da wusste ich das ich sie in einem oder spätestens zwei Jahren wieder sehen würde. Mit meiner Gastfamilie weiß ich so gar nicht, wann ich sie wieder sehen werde und das macht es noch einmal schwerer.

Ich bin einfach nur unendlich dankbar das ich mit so einer tollen Familie leben und mich um diese wunderbaren Kinder kümmern durfte.
Aber, so schwer der Abschied auch war, ich habe es geschafft und auf einmal – viel zu schnell – saß ich am Terminal, bereit für das nächste Abenteuer: meinen Reise Monat. Aber davon werde ich dann noch einmal separat und ausführlich berichten.

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