Roadtrippin

Das Letze Juni/erste Juli Wochenende habe ich auf die bestmögliche Art und weise verbracht: mit meinen mädels und mehreren roadtrips.

Meine Gastfamilie ist am Freitag schon aus Cabin gefahren, weswegen ich das ganze Wochenende Frei und sturmfrei hatte. Freitag Abend ging es dann auch direkt ans erste Abenteuer: wir haben Samis Geburtstagsgeschenk eingelöst, einen Besuch im Autokino. Das ist ja ziemlich typisch amerikanisch (auch wenn es mittlerweile natürlich auch Autokinos in Deutschland gibt) und stand damit natürlich auf unserer Bucketlist. Wir haben uns mit ganz vielen Snacks eingedeckt und dann ging es los. Wir mussten ungefähr eine halbe Stunde fahren und waren schon gegen halb acht dort, um uns einen guten Platz zu sichern und das Auto gemütlich herzurichten. Dann mussten wir bis Sonnenuntergang warten, damit es los ging. Der erste Film, den sie gezeigt haben war der neue „Ich einfach unverbesserlich“ der wirklich richtig süß war und uns nicht nur mit der „99 Luftballons“ Szene zum Lachen gebracht hat. Und auch wenn ich am Anfang ein bisschen gestresst war das mir irgendwann die Batterie vom Auto stirbt, weil man den Sound über sein eigenes Auotradio anhört, hab ich das bald ganz vergessen und einfach nur die Atmosphäre genossen. (Spoiler alert: die Batterie ist nicht gestorben)

Was auch richtig cool an Autokinos ist, ist dass man einmalig Eintritt bezahlt und dann für alle 3 Filme, die sie zeigen, blieben kann. Nachdem also der erste Film zu Ende war, gab es eine kleine Pause, damit die Leute die fahren wollten Zeit hatten ihre Sachen zusammen und auch damit Neuankömmlige sich einrichten konnten. Als nächstes wurde „Wonder Woman“ gezeigt, der auch echt richtig gut war. Die Stimmung war auch mega cool, es hat nämlich angefangen ein bisschen zu donnern und blitzen und dadurch hat man neben und über der Leinwand ständig den Himmel aufleuchten sehen, was such echt gut zur Atmosphäre des Films gepasst hat. Und als es dann mal kurz zu Regnen angefangen hat, haben wir eben kurzerhand die Kofferraumklappe zugemacht. Als der Film dann vorbei war, war es auch schon halb drei Uhr morgens und, endlich zuhause angekommen sind wir Todmüde aber glücklich ins Bett gefallen.

Viel Schlaf haben Marva und ich aber nicht abbekommen, denn am Samstag ging es direkt weiter mit dem Programm. Heute: Up North.

Nach ca. Drei Stunden Schlaf haben wir unsere Sachen zusammengesammelt und uns auf den Weg in den Norden Minnesotas gemacht. Die Fahrt war Mega lustig, mit ganz viel Autoflirten, deutsch Rap und Mira-Marva-Dummheit. Gegen 2 Uhr sind wir dann an unserem ersten stop angekommen. Den Gooseberry falls. Einigen von euch kommt das jetzt vielleicht bekannt vor, ihr könnt euch auf die Schultern klopfen, dafür das ihr so Aufmerksam meinen Blog verfolgt. (Seriously though, DANKE das ihr meinen Blog immer noch lest!) also ja, ich war schonmal an den Gooseberry falls, und zwar damals auf dem Heimweg von Bluefin Bay, wo ich mit meiner Gastfamilie über die Spring Break war. Jetzt, im Sommer, sah aber alles noch mal ganz anders aus, und es war echt schön da ein bisschen durch die Gegend zu laufen und/oder klettern und/oder rutschen.

Als nächstes ging es weiter am Ufer des Lake Superior zum Split Rock LightHouse, einem berühmten Leuchtturm.

Es war richtig schön dort und wir haben außerdem ein echt komisches Natur Phänomen mitbekommen: es war eigentlich ein ziemlich schwül-heißer Tag. Wenn man auf den See hinaus geschaut hat, konnte man am Horizont ein starkes flimmern sehen, sodass man nicht mal erkennen konnte, ob man da das Ufer sehen konnte. Daraufhin wollten wir sehen wie warm denn das Wasser ist und sind näher herangegangen. Und auf einmal war da fast schon eine Wand aus eiskalter Luft, wenn man nahe am wasser. Wenn man wieder weggegangen ist, wurde es wärmer, näher wurde es wieder kalt. Sehr erfrischend aber trotzdem sehr merkwürdig.
Nach dem obligatorischen Fotoshootings (wir sind jetzt selbstauslöserprofis), ging es wieder runter in den Süden, wo wir noch mal in Duluth angehalten haben, wo ich auch damals mit der Familie schon eine Nacht verbracht habe. Wir sind ein bisschen durch die Stadt gebummelt haben lecker zu Abend gegessen und dann ging es wieder zurück nach Minneapolis.

Am nächsten Morgen kam der nächste Programmpunkt, diesmal mit Sami: es ging nach Taylor Falls, einem Städtchen das direkt an der Grenze zwischen Minnesota und Wisconsin liegt. Dort ist ein Nationalpark in dem man schön – ich würde ja wandern sagen aber das ist nicht wirklich wahr also – spazieren kann. Oder eben klettern… Weil eine große Felswand zu der normale Leute „Nein Danke“ sagen (marva und Sami eingeschlossen) sagt Mira nämlich „Ach halb so wild, da kommen wir schon hoch!“. Sind wir auch… irgendwie. Runter war dann das Problem, aber das haben wir mehr oder weniger ohne Verletzungen geschafft. Später lagen wir dort noch ein bisschen am See – wohlverdient – und haben die Sonne genossen.

Abends haben wir dann das nächste fällige Geburtstagsgeschenk eingelöst – meins. Und zwar habe ich einen Gutschein für ein Sushi restaurant bekommen, wo wir noch nie waren – richtig lecker!

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Alles in allem war es ein wunderschönes Wochenende mit meinen Mädels und ich bin sehr dankbar das wir diese tolle Zeit miteinander verbringen konnten! Montag morgen hat mich dann Tims Mama abgeholt, um ans Cabin hochzufahren, aber davon berichte ich dann im nächsten Beitrag!

 

 

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