Update

Da ich mich schon etwas länger nicht mehr in Form von wöchentlichen Posts gemeldet habe, dachte ich, ich gebe euch heute mal ein Update was denn so außerhalb der (mittlerweile eher spärlicheren) Blogbeiträgen passiert.

Erst einmal zu meiner „Gesamtsituation“: Ich bin jetzt schon seit beinahe 17 Monaten in den Staaten, und seit etwas mehr als 6 Monaten in Minnesota. Ich bin immer noch unglaublich glücklich darüber, wie willkommen ich mich hier fühle und wie schnell aus „minnesota“ „zuhause“ geworden ist. Ich habe unglaublich tolle Freundinnen hier, und eine super liebe Gastfamilie. Aber auch wenn ich mir meine AuPairzeit im ganzen anschaue, bin ich einfach nur überwältigt, was ich für Abenteuer erleben durfte und ich bin so dankbar und würde nichts anders machen, selbst wenn ich irgendetwas ändern könnte!
17 Monate hier bedeutet aber auch nur noch 4 Monate bis mein Reisemonat beginnt. Und auch wenn ich mich unfassbar (!!!!!)  darauf freue, neue Staaten zu erkunden, wird mir bei dem Gedanken an Abschied jetzt schon das Herz schwer. Auf der anderen Seite beudeutet das aber auch: nur noch 5 Monate bis ich wieder daheim bin, DAHEIM daheim, mit meiner Familie, meinen Freunden, in meinem eigenen Zimmer, in unserem kleinen, verträumten Dorf…
Und ich weiß immer noch nicht ganz wie genau ich mich dabei fühle. Denn während ich mich natürlich unglaublich freue, bin ich trotzdem noch nicht bereit mein Leben, dass ich mir hier aufgebaut habe, aufzugeben.
Deshalb werde ich einfach noch mehr als ohnehin schon jeden Moment genießen, alles in mich aufnehmen und jede Möglichkeit ergreifen!

Okay, genug der Schwafelei…
Hier ein kleiner Einblick, was ich den so getrieben habe.

Anfang Februar habe ich angfangen ein College in St.Paul zu besuchen. Ich belege dort zwei Kurse, einmal Reading&Writing und Intergroup Dialogue on Disabitlities.
Beide sind eigentlich ganz interessant und auch wenn ich mich manchmal (okay öfter) beschwere und etwas rumjamere, ist es eigentlich doch ganz schön, mal wieder auf eine schule zu gehen (vor allem wenn man keinen Notendruck hat und eh nichts dafür macht… :D).

Auch mit den Kids ist zur Zeit alles toll. Mittlerweile haben wir uns alle richtig gut aneinander gewöhnt (eine gewisse 7-jährige und ich hatten ab und zu unsere kleinen Schwierigkeiten) und ich bin nicht immer mehr nur das „strengste AuPair ever“ sondern auch ab und zu mal „sooooo nice“… Yey, Achievement 😀
Nein, Spaß beiseite, ich versuche natürlich immer eine gute Balance zu finden zwischen „den Kindern Grenzen setzten und die Erziehung, die Tim und Annie leisten, zu unterstützten“ und „eine Freundin für die Kids sein und immer mit ihnen Spaß zu haben“. Manche Tage gehen eher in die eine, andere Tage in die andere Richtung, aber das ist eben #AuPairlife. Und ich würde es auch nicht anders wollen.
Wie sieht denn dann so ein Tag eigentlich aus? Lucy hat 3mal die Woche „Preschool“am Vormittag, was unserem Kindergarten entspricht. An den anderen Tagen spielen wir zusammen im Haus, gehen zum Spielplatz, mit Farley spazieren, malen, üben Lucy´s schreiben und lesen und so weiter. Gegen Mittag schläft Lucy für eine Stunde und gegen halb vier kommen die anderen 3 Kids von der Schule heim. Dann üben wir Klavier, Gitarre oder Geige, malen, spielen, und lesen, bevor es Abend essen gibt und dann auch schon bald ins Bett geht. Gabrielle und Owen sind zur Zeit voll im Hary Potter Fieber und ich liebe es, mit ihnen zu lesen, auch wenn es manchmal echt anstrengend ist die 10000 Fragen, die sie haben zu beantworten. Aber zum Glück kenne ich HP ja in und auswendig und kann sie mit meinen Antworten meistens zufrieden stellen.

An Weihnachten habe ich ja allen vier Kids jeweils ein „Date“ mit mir geschenkt, für das ich jeden von einen auf eine Aktivität, ein Treat und dann entweder Lunch oder Dinner einladen wollte. Die Aktivität haben alle vier schon im Januar eingelöst, als ich sie alle zusammen ins Kino mitgenommen habe, aber das Essen sowie Treat steht/stand immer noch aus. Lucy und ich haben aber zumindest ihr Treat schon eingelöst, als wir zusammen zu einem Cupcake store geangen sind. Ist es nicht wunderbar, wenn meine eine 3jährige mit so etwas einfachem wie einem Cupcake so glücklich machen kann? ❤

Auch mit meinen Freundinnen verbringe ich viel Zeit vor allem mit Marva und Sami. Wir waren noch zweimal auf einem Timberwolves Basketball spiel (EINMAL WURDE MEIN INSTAGRAMBILD AUF DEM BILDSCHIRM GEZEIGT UND ICH BIN FAST AUSGEFLIPPT UND JETZT KANN ICH BERUHIGT STERBEN :D), haben Montags Bachlornight eingeführt (wohin mit unserem Leben, jetzt da dieses Drama vorbei ist?????) und treffen uns auch sonst gerne einfach für Mädelsabende.

Und das war einfach mal ein mehr oder weniger kurzes Update für euch. Ich habe einige aufegend Sachen geplant, von denen ich natürlich berichten werde und ich werde wahrscheinlich auch über einige nicht so aufregende Sachen bereichten – sorry not sorry…
Also bis zum ächsten Mal!!! ❤

 

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