Spring Break in Boston

Heute steht euch ein „etwas längerer“ Bericht bevor, da ich, wie angekündigt, über 2 Wochen auf einmal berichte – und diese beiden Wochen waren, sagen wir mal, ereignisreich. 😅

Aber lasst mich am Anfang beginnen:
Die vergangene Woche hat leider damit angefangen, das Frances für zwei-drei Tage krank war, was für uns bedeutet: gemütlich den Tag verbringen, mit ganz viel gekuschel.

  
  
Außerdem haben wir aber auch das schöne, warme Frühlingswetter genossen.

finn und freddie = ganz viel geschwisterliebe ❤️

 

finn arbeitet am hühnerstall

selbstgebastelte osterkarte

Am Freitag ging es unserer kleinen Prinzessin aber zum Glück wieder viel besser, sodass Elinor, ihre Freundin Elin, Farley, Frances, Finn und ich zu Grandmothers Appartment fahren konnten, da ihre Oma eine Ostereiersuche geplant hatte.
Ich wusste ja bereits, nach meiner Ostererfahrung in Kansas, das Ostern hier etwas anders abläuft: echte Ostereier werden zwar gekocht und gefärbt aber nicht in dem Ausmaß wie daheim. Stattdessen gibt es hohle Plastikeier (ähnlich den gelben Ü-Ei dingern, nur das die in den USA ja ironischerweise verboten sind), die mit Geld, kleinen Spielzeugen und vor allem Süßigkeiten gefüllt werden. Und auch der Osterhase ist nicht allzu populär. Denn als wir bei Grandmothers´ankamen, meinte Farley so: Gehst du jetzt verstecken? Und Grandmother nickt. Hier wird also gar nicht erst versucht die Osterhasengeschichte aufrechtzuhalten. Schade eigentlich.
Nach ein paar Minuten kam Grandmother zurück und dann ging die Suche los. In ihrem kleinen Vorgarten, ca. 15x2m, wenns hinkommt. Frances hatte den Dreh noch nicht so ganz raus, aber Farley hat ihr netterweise geholfen. Und als dann alle Eier eingesammelt waren, hieß es: nochmal!!!!!! Nochmal? Jap, da hab ich dann tatsächlich das Körbchen mit den Ostereiern in die Hand gedrückt bekommen um die Eier noch mal zu verstecken. Schön und gut. Diesmal war Frances besser. Das nächste Mal noch besser. Das nächste Mal… ihr könnt es euch denken. Das ganze ging dann ungefähr 10mal so, mal war ich der „Osterhase“, mal Elinor, und sogar Farley durfte die Rolle übernehmen. Und Frances hat sich ganz und gar nicht davon stören lassen, dass die Eier immer in ein und den selben Verstecken waren – mangels anderer Möglichkeiten. Tatsächlich hat sie immer wieder Schwierigkeiten gehabt, ein paar Eier zu finden, auch wenn die eben im gleichen Blumenbeet versteckt waren, wie die 4 mal davor. Alles in allem war es sehr witzig. Und Finn hat die Zeit genossen, indem er sich von Elinor im Bollerwagen umherziehen hat lassen.

  
  
Und dann war es Wochenende: Samstag früh am Morgen hieß es, Koffer ins Auto packen, Kids in Auto packen, Ostergeschenke ins Auto packen und dann ging es los.
Erstmal ging es nach Huntsville, Alabama. Dort lebt einer von Jennys Brüdern und wir haben uns dort mit der Familie für Osterbrunch, Ostereiersuche und einen vorgelegten Geburtstag von Cousinchen Lucy getroffen.
Mir hat es dort total gut gefallen. Das Haus ist zwar relativ klein, aber passt zur größe der Familie: Mama, Papa, zwei Töchter. Das Grdunstück war dafür umso größer. Es hat mich, für die, die damit etwas anfangen können (=meine Familie 😀 ) etwas an den Hunsrück erinnert. Großer Garten, große alte Bäume mit einer langen Schaukel und Margret, Frances´Cousine, hat sogar ein eigenes kleines Spielhäuschen dort.
Wir haben also alle zusammen gebruncht und dann ging die Ostereiersuche los. Für die großen – Freddie, Fletcher, Farley und eine weitere Cousine – gab es eine besondere Aufgabe: Sie mussten 14 Eier finden, in jedem war ein Buchstabe, dann mussten sie die Nachricht entschlüsseln und sobald sie das geschafft haben – eat your carrots – gab es die Belohung: Ein großer Schoko-Osterhase.
Für die kleinen gab es dann im Vorgarten eine weitere Ostereierjagd. Es war würlich süß anzuschauen und besonders Marget und Frances, waren einfach Zucker. Aber auch Finn hat einen guten Job erledigt.
Später gab es dann Geburtstagskuchen, zu Lucys erstem Geburtstag. Nachdem wir alle gesungen haben und dir Kerzen ausgepustet, durfte Lucy natürlich den ersten Bissen haben: Finger ins Frosting stecken und abschlecken – yumm! 😅

  

frances und ihre cousine margret


  
  
  
  
 
  
  

   Während wir mit den Kids gespielt haben, waren Fred, die Jungs und zwei ihrer Onkel im Wald und haben geschossen. Klingt komisch, und war es irgendwie auch, vor allem wenn man da gemütlich auf der terasse sitzt und auf einmal die ganze Zeit von Schüßen und schlußendlich der Explosion des Zeils unterbrochen wird – ein bisschen unheimlich, aber hier, und vor allem auf dem Land in Alabama, total normal!

Von dort ging es dann zum Flughafen nach Nashville, Tennesse, von wo unser Flug nach Boston ging. Dort wurden genau an dem Tag die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, auf Grund der Attacken in Belgien und so waren wir alle ein bisschen beunruhigt, als Jenny im Auto plötzlich einfiel, das es vielleicht nicht die beste Idee war, Spuren von Schießpulver an seinen Händen zu haben, wenn man zu einem Flughafen geht. Oder, wie Fletcher, leere Pistolenhülsen in seiner Tasche zu haben. 😅
Zum Glück konnten wir aber alle unbehelligt passieren. Unser Flug war allerdings 2 Stunden verspätet, was nicht so cool war. Um 11 Uhr in der Nacht ging es dann endlich los und drei Stunden später waren wir in Boston – alle todmüde und erledigt.
Aber trotzdem blieb noch Zeit, das mega tolle Hotel zu bestaunen!
ich sag nur 5-Sterne… Kaja und ich sind meag glücklich in unser superbequemes Kingsize bett gefallen.

  
  

   
  
  
 Am nächsten Morgen, Ostersonntag, hatten wir eigentlich vor, in die Kirche zu gehen, aber die Kids waren alle sehr müde und durften ausschlafen. Kaja und ich haben super lecker im Hotel gefrühstückt und haben dann ein bisschen Boston erkundigt. Und ich muss sagen, dass ist echt eine schöne Stadt!

  
  

 Als wir zurück ins Hotel gekommen sind, haben wir die Family in ihrem Zimmer besucht, das man nur mit einem Wort beschreiben kann: Chaos! Denn: der „Osterhase“ war da und ihr erinnert euch wie das Weihnachten aussah? Stellte euch das alles in Ostern vor und ein bisschen kleiner – aber trotzdem wahnsinn, was es da so gab!
Und auch Kaja und ich haben einen süßen Osterkorb bekommen!

  
Danach sind wir alle zusammen Mittag essen gegangen, im CollegeClub Boston, in einem Hochhaus, mit einer hammer Sicht über ganz Boston. Und das Essen – ein Traum!!!!

  
  
  
  
  
Nachdem alle satt und zufrieden waren, und jeder den Osterhasen getroffen hat, ging es zurück ins Hotel, wo wir uns umgezogen haben – hab ich schon erwähnt das es SAUKALT war????
Und dann sind wir alle, außer Fred, auf eine Duck-tour gegangen. In Boston ist das sehr berühmt, es handelt sich um ein Fahrzeug, das sowohl auf den Straßen fahren, als auch im Wasser schwimmen kann. Es war ein wirklich cooler Weg, etwas mehr über die Stadt zu lernen und mehr zu sehen. Und Frances durfte, mit meiner Unterstützung, sogar steuern!

  
  
  
  
Am nächsten Morgen gab es Frühstück am Bett – wir hatten dort echt Luxus pur! 
Und gut gestärkt waren wir dann bereit, mit Finn und Frances ins Boston Children´s museum zu gehen, während Fred und Jenny die Jungs auf eine Collegetour in Harvard mitgenommen haben. Das Museum ist sozusagen die Boston version vom McWane centre und wir hatten echt Spaß. Finn und ich haben sogar eine Runde Familien yoga gemacht und der Kleine hat sich echt gut gemacht!

  
  
  
 Von dort ging es dann zum Science-museum, wo wir Fletcher und Farley aufgegabelt haben und mit ihnen noch etwas Zeit verbracht haben, da Freddie einen besonderen Termin hatte und von seinen Eltern begleitet wurde.

  
Und da es spät wurde, haben wir dann noch im Hotel LECKER zu Abend gegessen, bevor wir uns mit Fred, Jenny und Freddie getroffen haben und alle zusammen zum Converse-store gefahren sind. Converse kommen nämlich ursprünglich aus Boston und so wurden alle 5 kids mit neuen Chucks ausgestattet!

  
Am nächsten Morgen (Dienstag) – wieder nach ausgiebigem Frühstück im Bett – hatten die Jungs eine weitere Collegetour, während Kaja und ich mit Finn und Frances ins Aquarium gegangen sind. Wir haben es wirklich genossen und eine schöne Zeit verbracht.

  
  
  
  
  
  
  
  
Aber, wie das bei solchen Trips nun mal so ist, die beiden babies waren seeeehr müde, und wir haben beschlossen, dass es das Beste für sie ist, einen ausgiebigen Mittagsschlaf in unserem Hotelzimmer zu haben, und Kaja und ich haben uns dort nochmal ein yummi lunch gegönnt, bevor wir auch ein bisschen ausruhen konnten.

 An dem Tag ging es dann auch schon wieder zurück nach Hause. Koffer packen, auschecken, Taxi (ich bin noch nie in meinem Leben so viel Taxi gefahren wie an dem Wochenende), Flughafen, Flugzeug, Nashville.
Dort ging es noch – typische amerikanisch – zum Abendessen ins Wafflehouse, bevor wir noch eine 3stündige Autofahrt vor uns hatten. Ich war mit Fred, Kaja und Fletcher im Auto und während Kaja und Fletcher schön geschlafen haben, habe ich Fred dabei geholfen, wach zu bleiben und ihm moralische Unterstützung geleistet, so dass wir um halb zwei endlich daheim angekommen sind. Anders als Jenny, die immer wieder beinahe eingenickt ist und daher lieber in einem Hotel auf dem Weg übernachtet hat. Was Fred, Kaja und mich besonders gefreut hat, da das für den nächsten Morgen AUSSCHLAFEN bedeutete. 😅

  
Der Rest der Woche war dann mehr entspannt, Freddie und Fletcher hatten ein Deabte Turnier, bei dem Jenny geholfen hat, weswegen Kaja und ich arbeiten mussten, aber wir haben uns eine schöne Zeit gemacht.
Am Samstag sind Fred, Kaja, Farley, Frances, Finn und ich dann zum Lake haus gefahren, da es wirklich schönes Wetter war!
Unterwegs haben wir bei einem Spielplatz gehalten, wo alle viel Spaß hatten, und Fred einige schöne Bilder geschossen hat.

  
  

Dann ging es zum See. Es war wirklich tolles Wetter, das Wasser war nicht zu kalt, sodass Frances und ich unsere Beine im Wasser baumeln lassen konnten, und wir konnten die Sonne ausgiebig genießen.
Fred hat am Boot gearbeitet und wir wollten dann alle eine Runde drehen. Als dann also endlich alle an Bord waren, startet er den Motor, fährt aus der Stegbucht (wie auch immer man das in Fachsprache nennt 😜) und dann, schwupps, der Motor ist aus. Und da es windig ist, treiben wir langsam aber sicher auf den Rand von See zu, der zufälligerweise nicht nur Kiesstrand, sondern steiniges Kliff ist. Fred hat schon angefangen, alles aus seinen Taschen zu holen, bereit ins Wasser zu springen, als uns netterweise die Nachbarinnen helfen. Also neuer Plan. Fred watet durchs Wasser und versucht uns zurückzuzeihen. Ich hab Finn und Frances, Kaja und Farley versuchendas Boot vom Kliff fernzuhalten. Bis wir festgesteckt sind. Im Ende sah es dann so aus: Die Nachbarinnen halten Finn und Frances, Kaja steht bis zu den Oberschenkeln im Wasser, ich bis zum Bauchnabel, Fred bis zur Brust – oh, und hab ich schon erwähnt, dass wir alle unsere normalen Klamotten=Jeans anhatten? 😅
Irgendwie haben wir es dann doch geschafft das Boot zurückzuziehen, und wir haben alle Klamotten in den Trockner geschmissen, und die Nachbarin hat uns netterweise was zum Anziehen geliehen – ich muss sagen, ich sah sehr stylisch aus.

  
  
 Als es dann endlich nach Hause ging, waren wir alle todmüde und erschöpft und einfach happy, in unsere Betten zu fallen.

Heute, am Sonntag, sind wir ausnahmsweise nicht in die Kirche gegangen, da alle ausgeschlafen haben, und haben stattdessen im „Another broken egg“ gebruncht.
Heute ist mal wieder super schönes Wetter und ich bin gespannt, was der Rest des Tages noch bringt! ☀️

Ich hatte zwei wirklich aufregende Wochen und obwohl es zwischendrin doch ganz schön anstrengend war, bin ich doch dankbar für alles, was wir erlebt haben. Trips wie diese, sind unsere Belohnung für unsere Arbeit die wir hier leisten und ich genieße sie voll und ganz. Und es war wirklich toll, so viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Zur Zeit verstehe ich mich wirklich richtig gut mit allen und wie Fred sagt: Sommer ist die beste Zeit des Jahres. Jap, hier ist April Sommer!😍🎉

Ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostern! 🐰 bis nächste Woche ❤️

 

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