Picture perfect weekend in Atlanta

Diese Woche fällt es mir etwas schwer, einen Anfang zu finden… Es ist nämlich – zur Abwechslung mal wieder – einiges vor sich gegangen und ich muss euch schon mal warnen: Es steht euch eine gewaltige Bilderflut bevor.

Aber ich beginne mal mit dem „normalen“ Teil der Woche. Hier in den USA wird der Valentinstag – wie so ungefähr jeder Feiertag – natürlich ganz groß celebriert. Ein Beispiel: In Music class hat Frances ein Valentines-tattoo bekommen – und sich die beste Stelle dafür ausgesucht…

 Und um da nicht aus dem Rahmen zu fallen, habe ich natürlich mitgezogen: Valentines-Lunchbox

 und Valentines-Snack. Allein für Frances Gesichtsausdruck, als sie all die Herzchen gesehen hat, war es das wert!

 Ich habe mir dann die Resteverwertung vorgenommen

 und mich ebenfalls an Avocadotrüffeln versucht. Diesesmal mit einer knackigen Hülle. Yumm!

  
Außerdem haben Frances und ich festgestellt, dass uns der Partnerlook ganz gut steht. Was meint ihr?


 Nachdem auch Kajas College jetzt angefangen hat, hat sich unser Arbeitsplan etwas geändert und ich habe jetzt neben Mittwochmorgen auch Montagmorgen. Aber, auch wenn mein Langschläferherz sich immer noch etwas dagegen sträubt, ich genieße diese Morgenrituale. Und dann sind da diese zwei Dinge, die einem den Morgen immer versüßen…

 Und eine weitere Morgen-veränderung gibt es: Jenny steht jetzt unter der Woche manchmal schon um halb sechs auf, um Frühstück für die Jungs vorzubereiten: Gesunde Proteinwaffeln, Bacon und grüne Smoothies…

  

die küche sieht dann so aus…

 

aber zum glück sind kaja und ich gut im aufräumen 😉

Auch Pancakes haben diese Woche irgendwie eine relativ große Rolle gespielt.. Ob selbstgemacht von mir und Kaja für die Kids…

 oder beim Pfadfinder-Pancake-dinner (die spinnen, die Amis – wer isst denn bitte Frühstück zum abendessen)

  
 …das waren noch nicht alle Pancakes, die ihr von dieser Woche sehen werdet. Aber wartet ab…

Ansonsten waren Kaja und ich tatsächlich beinahe jeden Tag ausgedehnt spazieren und haben das wunderschöne, frühlingshafte Wetter genoßen.

  
  
Und hier noch ein Vergleich: Finn, schlafend, supercute…😍

 …und hier Frances, die im Auto eingeschlafen ist, während sie einen Schal mit integrierter Kaputze getragen hat… Als ihr Kopf nach vorne gefallen ist und ich mich zu ihr umgedreht habe, hat sich mir dieses Bild geboten…💂🏼

 Und trotz wirklich teilweise aberwitzig vollem schedule

 haben wir es doch geschafft, mit Finn und Frances mal wieder ins McWane centre zu gehen… Frances haut zur Zeit wirklich manchmal unfassbare Sätze raus. Zum Beispiel haben wir in diesem Aquarium einen ziemlich schrägen Fisch gesehen. Sie hat eine Weile gebraucht, um ihn zu entdecken, aber als es dan so weit war, hat sie laut und dramatisch ausgerufen: „I cant believe it!“..

  
Und am Donnerstag mittag ging es dann los und alles wurde zu verrückt um wahr zu sein.  Kaja und ich waren am Mittagessen, beide Babys am schlafen, ich war schon off, als Finn aufwacht, und Kaja nach oben läuft um ihn zurück ins Bett zu bringen.. Als wir beide eine Nachricht von Jenny bekommen. (Kurze vorgeschichte: Jenny hat schon vor ein paar wochen angedeutet, dass wir das Wochenende um den Valentinstag freibekommen und da sowohl freitag davor als auch montag danach feiertag ist, denken sie darüber nach etwas als Familie zu machen, was für uns bedeueten würde, vier ganze tage frei! Wenn wir aber nachgefragt haben, kam immer nur: Wir wissen noch nix, und so haben wir die Hoffnung schon beinahe aufgegeben, und einfach nur mit einem „normalen“ freien Wochende gerechnet… Aber dann kam diese nachricht…) Jenny meinte, Fred hätte jetzt Pläne und dass sie so bald wie möglich aufbrechen, sie wäre auf dem weg die Jungs abzuholen, und ob wir schon mal anfangen könnten, die klamotten zu packen, ich auch wenn ich eigentlich off wäre, da wir, sobald die Familie das Haus verlassen würde, dann das restliche Wochende frei hätten… Ich springe auf, lasse mein Mittagessen stehen und renne nach oben, wo Kaja immer noch versucht, Finn ins Bett zu bringen – nicht ganz so erfolgreich – und ich berichte ihr was los ist. Und von da geht alles ganz schnell.
Und auf einmal, circa eineinhalb Stunden später, stehen Kaja und ich alleine in de großen Haus, wissend, dass wir mindestens bis einschließlich Sonntag, aber vermutlich eher einschließlich Montag frei haben werden… Man könnte sagen, wir waren „happy“ *starke untertreibung*…😅

Wir haben also – mal wieder – einen Spaziergang gemacht, dieses mal extra lang, da nihcts uns gehetzt hat: wir mussten nicht zu einer bestimmten Uhrzeit daheim sein zum arbeiten, wir mussten nicht befürchten, die Familie fährt ohne uns zum Abendessen, wir mussten auch nicht darüber nachdenken, wann wir ins Bett gehen, weil wir am nächsten Morgen aufstehen müssen – Herrlich!😍☺️

Am Abend ist dann Elinor vorbeigekommen un dwir haben zusammen gekocht und gegessen: selbstgemachte Zuccininudeln mit Shrimps und Tomaten und Kaja hat Kale-chips gemacht. Und zum Nachtisch: Meine Avocadotrüffel und die beste Eiscreme der Welt…

 

😍

Später haben wir dann noch einen Film geschaut und einfach genossen, dass wir solange wach bleiben konnten wir wollten und am nächsten Morgen so lange schlafen wie wir wollten. Als wir dann am Freitag – unglaublich, es hat sich angefühlt wie Sonntag! – wach waren, haben wir ein superleckeres Frühstück gehabt. Wobei, eigentlich mehr Brunch.

  

mit selbstgemachten Oatmeal-Pfannkuchen, Bacon (teilweise sogar in Herzform) und jeder Menge frischem Obst…

  
Gut gestärkt ging es dann – hah! überraschung – mal wieder raus an die frische Luft.
Für abends hatten wir zwei andere AuPairs eingeladen, die aber leider nicht kommen konnten und so haben wir ganz gemütlich den Abend verbracht und ein wenig unseren anstehenden Wochenendtrip nach Atlanta geplant.

Dann ging es früh ins Bett denn am Samstag war früh aufstehen angesagt: Gegen sieben saßen wir im Auto und los ging es. Die Fahrt, eigentlich zwei Stunden lang, hat zwar ein bisschen länger gedauert als geplant, aber wir waren trotzdem gut in der Zeit als wir am späten Vormittag in Atlanta angekommen sind. (Atlanta ist übrigens die Hauptstadt von unserem Nachbarstaat Georgia)

Es war ein wirklich schöner Tag, sonnig und schöner blauer Himmel, aber wirklich kalt!

Wir sind zum Centennial Olympic Park gelaufen und haben von dort die Skyline bewundert, die Wassershow am Brunnen beobachtet, der wie die olympischen Ringe geformt ist (wir Helden sind natürlich, trotz ordentlicher Distanz nass geworden –KALT!) und haben anschließend das Coca-Cola-museum besucht. Hier wird man zB durch ein 4D Kino mit Infos rund um die herstellung, Geschichte etc. von Cola versorgt – vor allem aber mit gratis cola. Und am Ende gibt es einen Raum in dem man Kino und Cola aus aller Welt probieren kann. Jap, ihr wisst Bescheid: zuckerschoxk 😁😅

 
  
  
  

🇩🇪 und 🇺🇸 😊😍


  
  
  
  
 Dann ging es mit dem Taxi nach midtwon, wo wir uns im Cafe Intermezzo, einem europäischen Kaffeehaus, gestärkt haben.

  
  
Danach ging es nach ein bisschen rumglaufe in der Kälte für eine kurze Aufwärmpause in unser Hotel, bevor wir in einem wirklich guten italienischem Restaurant zu Abend gegessen.


  

rosmarinpizzabrot als vorspeise

 

meine supereleckere pizza ☺️💕

  
  
Wir haben uns entschieden im Hotel zu frühstücken, da wir im Kopf hatten, ein leckeres Früchstück zu genießen und USA-Frühstück ist einfach nicht das, was wir uns vorstellen (ich sag nur Sausage…). Und unsere Entscheidung war wirklich gut! Es gab ein großes Buffet und man konnte sich frisches Omlett, Waffeln oder Pancakes machen lassen.

  
 Nachdem wir ausgecheckt sind, sind wir dann zu H&M gefahren. Bei uns in Brimingham gibt es nämlich keinen, der in Atlanta ist der nächste – und ich habe H&M vermisst!!!!  Von dort ging es dann in die etwas auswärtgelegenen Premium outletstores, die wirklich um einiges mehr zu bieten haben als unsere Outlet stores hier.

 Und gegen 4 haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Drei stunden später sind wir in Brimingham angekommen und haben bei Kobes haltgemacht, um zu Abend zu essen.

welcome back home ☺️

 

was wäre ein perfektes wochenende ohne sushi? 😉

 Zurück daheim standen Kaja und ich vor einem kleinen, leider schon zuvor befürchteten Problem: Wie kommen wir ins Haus? Wir hatten zwar einen Schlüssel, nur hat unsere Haustür leider die Angewohnheit, zu klemmen, und nicht nur wenn sie abgeschlossen ist und so haben wir eine ganze Weile damit verbracht, zu versuchen die Tür zu öffnen ohne den Schlüssel abzubrechen. Es hat eine ganze Weile gedauert aber schließlich habe wir es geschafft! Erschöpft sind wir in unsere Betten gefallen und direkt schlafen gegangen.

Heute, am Montag, konnte ich ausschlafen, während Kaja in der Früh ins College gegangen ist.

Wir haben dieses freie wochenede wirklich genossen und viel erlebt. Jetzt geniesen wir die letzten ruhigen Stunden bevor die Familie heute vermutlich spät nachts aus Orlando heimkommt.

Ich hoffe ihr alle könntet euer wochenede  ebenfalls geniesen 💕 alles liebe, mira ☺️

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